Das Stadterneuerungsgebiet Galgenhof/Steinbühl

Das Stadterneuerungsgebiet ist Teil der Nürnberger Südstadt und umfasst eine Fläche von 61 Hektar mit rd. 11.000 Einwohnern (Stand 2006), davon ca.  35% Migranten. Das Gebiet wird durch die Gleisanlagen und den Hauptbahnhof im Norden sowie die stark verkehrsbelastete
Gibitzenhofstraße im Westen, die Allersberger Straße im Osten und die Wölckern-/ Landgrabenstraße im Süden begrenzt.

Wesentliche Entwicklungsfaktoren für die Südstadt waren der Eisenbahnbau und die Industrialisierung des 19. Jahrhunderts. Als wichtiger Industrie- und Gewerbestandort Nürnbergs wurde das Gebiet während des Zweiten Weltkriegs stark zerstört; bis heute prägt die Bebauungsstruktur des Wiederaufbaus und die kleinteilige, gebäudebezogene Mischnutzungen und Kleingemengelagen das Stadtbild.

Die Maßnahmen der Stadterneuerung begannen 1996 mit verschiedenen Projekten im öffentlichen Raum. Seit 1999 wird das Stadterneuerungsgebiet Galgenhof/Steinbühl im Programm „Soziale Stadt“ gefördert, ebenso wie die „Siedlung Nordostbahnhof“, "St. Leonhard/Schweinau" und das Gebiet „Altstadt-Süd“.

Zusätzliche Fördermittel wurden von 2000 – 2006 durch die Europäischen Union (EU-Ziel-2) für das Gebiet Galgenhof/Steinbühl zur Verfügung gestellt.



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