Galgenhof-Steinbuehl

Aktuelles

Projektgruppe „Pflanztreff Süd“

Pflanzfest am 30.04.2016 ab 15:00 an der Christuskirche

Der Stadtteil Galgenhof-Steinbühl in der Nürnberger Südstadt ist geprägt durch multinationale Nachbarschaften in einem traditionellen frühindustriellen Arbeiterquartier. Schwere Schäden im 2. Weltkrieg führten zu einer dicht strukturierten Nachkriegsarchitektur, die nur wenig Raum zum gesellschaftlichen Austausch, für Freizeit und Erholung zur Verfügung stellt. Im Integrierten Stadtteilentwicklungskonzept wurde bei gleichzeitiger sehr hoher Einwohnerdichte (109 Bew/ha im Vergleich zur Gesamtstadt 27 Bewohner/ha) ein Grünflächendefizit in Galgenhof (15ha) und Steinbühl (10ha) festgestellt. So soll der neue Pflanztreff Süd an der Christuskirche ein Zeichen setzen unter dem Motto: „Gemeinsam gärtnern, pflanzen, pflegen, plauschen und tauschen – zusammen mit anderen Menschen und Kulturen.“

Am 30.4.2016 wurden acht gemeinschaftlich errichtete Hochbeete im Rahmen eines Pflanzfestes bepflanzt und sollen zukünftig als nachbarschaftliches Kooperationsprojekt weiter gepflegt werden. Bereits in der Vorbereitungsphase waren unter Federführung des Quartiersmanagements Galgenhof-Steinbühl und der Stadterneuerung viele Partnerinnen und Partner mit im Boot. Wertvolle Erfahrungen aus dem Nürnberger Stadtgarten konnten von zwei Vertreterinnen ebenso eingebracht werden, wie die pädagogisch-kreativen Stadtgestaltungsansätze von Urban Lab und die Netzwerkkontakte der ansässigen Stadtteilkoordination.

Die Hauptfinanzierung des Projekts erfolgte über die Stadtteilpaten des Rotary Clubs Nürnberg-Kaiserburg, als wichtige Partner vor Ort fungieren neben der Christuskirche auch die Wiesenschule, der Bund Naturschutz und Mimikri e.V, die mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen bereits beim Beetebau tatkräftig mitangepackt haben. Doch grundsätzlich ist der Pflanztreff Süd offen für alle, die Lust am Gärtnern, am interkulturellen Austausch und natürlich auch am Ernten haben.

Werden Sie Baumpate in Galgenhof/Steinbühl

Bäume in der Stadt erfreuen nicht nur das Auge, sondern sorgen auch für eine Verbesserung des Stadtklimas. Da sie ganz anderen Umwelteinflüssen ausgesetzt sind als Bäume in der freien Natur, müssen Straßenbäume robuster und widerstandsfähiger sein. Was zeichnet Nürnbergs Bäume aus?

• Es gibt 28.000 Straßenbäume an Einzelstandorten

• 163 Baumarten, vor allem Ahorn, Linde und Eiche

• Bäume in der Stadt leiden unter Sauerstoff- und Wassermangel

• Nürnberger Boden ist nährstoffarm, schwach sauer und wird in

Straßennähe von Streusalzen und Abgasen belastet

• Bäume kühlen ihre Umgebung um bis zu drei Grad ab.

Sie können den Bäumen helfen, widerstandfähig und robust zu werden und somit zu einem besseren Stadtklima beitragen, indem Sie sorgsam mit den Baumscheiben umgehen und gießen, gießen, gießen.

Wenn Sie interessiert sind, wenden Sie sich einfach an den Servicebetrieb Öffentlicher Raum:

• per Telefon 0911/231-7637

• per Fax 0911/231-14410

• per Mail (soer@stadt.nuernberg.de)

 

 

Start der Geocash Tour Südstadt Galgenhof/Steinbühl

Am 11.04.2015 um 14:30 wurde die Tour offiziell mit Baureferent Daniel Ulrich eröffnet. Kinder des Hort Wiesenschule machten sich mit Ihren Begleiterinnen auf die moderne Schatzsuche.

Kennen Sie Ihre Südstadt? Machen Sie sich auf den Weg zu einer Entdeckungsreise durch den Stadtteil Galgenhof/Steinbühl.

Geocaching ist eine moderne Form der Schatzsuche. In diesem Fall handelt es sich um die spezielle Form des Multi-Caches:

Bei einem Multi-Cache sind mehrere Stationen (Stages) zu absolvieren, um das Cache-Versteck zu finden. Die Koordinaten der Stationen sind entweder komplett veröffentlicht oder sind an der vorgehenden Station versteckt. Die Koordinaten des Cache-Verstecks ergeben sich meist durch Hinweise, die der Geocacher an den einzelnen Stationen findet. Die Hinweise können eigens für den Cache angebracht sein (zum Beispiel durch Anschreiben oder Metalltäfelchen) oder ergeben sich aus vorhandenen Landschaftsmarken (zum Beispiel durch Bezug auf bereits vorhandene Schilder). Geocaching wird von verschiedensten Personengruppen betrieben. Dabei reicht das Spektrum von sehr jungen Schatzsuchern im Grundschulalter bis hin zu Personen im hohen Alter. Zudem nehmen Vertreter dieses Hobbies oftmals längere Anfahrtswege auf sich, um einen Cache zu „heben“. Auf der Route bilden sich Erholung, Gastronomie, Bildung, Sport, Handel, Baugeschichte, Kultur und Soziales ab und vermitteln so einen vielschichtigen Eindruck über die Südstadt.

 

Funktion: Fiktion fotografisches Essay zum Thema „Abnutzung“
Russisches Theater

Eine Ausstellung in den Schaufenstern vom 18.04.2016 bis 16.05.2016

Was passiert mit einem Objekt, wenn es seine Funktionen nicht mehr erfüllen kann? Was passiert mit einem Menschen, wenn er sich in seinen Rollen beschränkt fühlt?

Die Funktionen, welche ein Gebäude aber auch ein Mensch zu erfüllen hat, können ein Verfallsdatum haben. Bevor sich die neuen Funktionen bilden, bevor es entschieden wird, ob das Objekt abgerissen oder saniert wird, steht es leer. Diese Leere ist schädlich sowohl für das Gebäudegerippe als auch für die menschliche Seele. Sie kann aber gefüllt werden. Im Becken eines abgenutzten Bades können Modeschauen veranstaltet werden und in einem geschlossenen Kaufhaus – eine Fotoausstellung.

Zwei Künstlerinnen – Mascha Tuler und Olga Komarova – haben gemeinsam an der TH Nürnberg Design studiert und zahlreiche gemeinsame Projekte durchgeführt. Sie balancieren zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Rollen und Funktionen und streben danach, im Ausleben dieser Rollen authentisch zu bleiben. Täglich sind die jungen Frauen damit konfrontiert, Familie, Karriere und soziales Engagement unter einen Hut zu bringen, und müssen dabei immer wieder sich von gewohnten Rollenmustern verabschieden und neue Funktionen übernehmen.

Bei diesem Projekt nehmen sich die beiden Fotografinnen eine Auszeit, um mit eigenen gesellschaftlichen Rollen und Funktionen auseinanderzusetzen und zu hinterfragen, inwiefern diese Funktionen dem eigenen Wesen noch entsprechen. Bin ich authentisch? Bin ich am richtigen Ort? Bin ich letztendlich glücklich damit, was ich mache?

Sie versuchen zumindest für eine Weile, die eigene Seele vom äußeren Einfluss zu befreien und der Kunst eine „kulturelle Zwischennutzung“ in der Seele anzubieten. Es wird nicht ziel- und ergebnisorientiert gearbeitet, sondern intuitiv und emotional. Die Räume, die für die Aufnahmen genutzt werden, unterstützen die Suche der Fotografinnen nach dem „wahren Ich“ durch ihre einmalige Ästhetik – sie erfüllen nicht mehr ihre Funktionen, sind aber auffallend schön.

August 2015 bis 30.04.2016

Seniorennetzwerk Südstadt West – Eine Ausstellung in den Schaufenstern am Aufseßplatz

SNW-Sued-West_Wegweiser_RL

 

Das Quartiersmanagement übernimmt eine Baumpatenschaft

Bürgermeister Christian Vogel und das Quartiersmanagement Galgenhof-Steinbühl wollen die Südstädterinnen und Südstädter für mehr Grün in ihrem Stadtteil gewinnen. Am Samstag, 30. Mai 2015 um 12 Uhr pflanzten sie deshalb gemeinsam Blumen und Stauden auf einer ersten Baumscheibe am Aufseßplatz und hoffen nun darauf, dass viele Bürgerinnen und Bürger diesem Beispiel folgen. Das Quartiersmanagement Galgenhof-Steinbühl übernimmt im Anschluss die Patenschaft für diese Baumscheibe, kümmert sich um die Pflanzen und gießt den Baum. Alle Südstädterinnen und Südstädter können diesem Beispiel folgen. Wie eine Patenschaft funktioniert kann man im Quartiersbüro am Aufseßplatz zu den Öffnungszeiten erfahren. Hier kann man sich auch informieren über Zuschüsse für Hof- und Dachbegrünungen sowie Fassadenbegrünungen entlang der Straßenseite.

Nochmals aufgegriffen wird eine weitere Grünaktion für die Südstadt. Gemeinsam mit dem Bürgerverein Nürnberg-Süd hatte der Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (SÖR) in den vergangenen Wochen versucht, Baumpatinnen und Baumpaten für die Baumscheiben entlang der Pillenreuther Straße zu finden. Bürgermeister und erster SÖR Werkleiter Christian Vogel hatte versprochen, dass für jedes Beet in der Pillenreuther Straße, das die Bürgerinnen und Bürger bepflanzen, zwei weitere Beete von SÖR verschönert und bepflanzt werden. Alle Pflanzen wären von der Stadt gestellt worden, die Bürgerinnen und Bürger der Südstadt sollten dafür ein Auge auf die Baumscheibe werfen. Doch leider hat sich niemand für diese Aktion gemeldet. „Wir geben nicht auf“, sagt Bürgermeister Christian Vogel. „Das Ziel steht: gemeinsam mit den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie anliegenden Geschäftsleuten mehr Grün im Stadtteil zu schaffen. Wir werden diese Aktion zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal aufgreifen“, so Bürgermeister Christian Vogel.

 

Offener Bücherwagen der Stadtbibliothek Nürnberg

Bereits im Dezember 2013 startete das offene Bücherregal am Bürgerbüro am Aufseßplatz. Der von der Stadtbibiothek Nürnberg zur Verfügung gestellte Bücherwagen wurde mit städtischen Büchern bestückt. Mittlerweile bringen auch viele Bürger ihre nicht mehr benötigten Bücher vorbei.  Lesehungrige dürfen jederzeit mitnehmen was sie möchten, wir freuen uns jedoch auch über jedes weitere Buch, das seinen Weg in das Regal findet. Kommen Sie also, nehmen Sie sich ein Buch mit oder bringen Sie uns Ihre alten Bücher. Es freut sich immer jemand darüber. Der offene Bücherwagen steht während der Öffnungszeiten Montag 16:00 bis 18:00 Uhr und Mittwoch 10:00 bis 12:00 vor dem Quartiersbüro für Sie bereit.

 

Galgenhof-Steinbühl
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